Medienportal » Klagenfurt am Wörthersee/ Kärnten/ A » Worte, Klänge und Bilder – kulturelle Begegnungen in Klagenfurt

Worte, Klänge und Bilder – kulturelle Begegnungen in Klagenfurt



Die Kärntner Landeshauptstadt liegt im Zentrum einer lebendigen Kultur Region

Literaturfreunde denken bei Klagenfurt sofort an Ingeborg Bachmann und Robert Musil, Fans klassischer Musik suchen im Geiste Gustav Mahlers „Komponierhäuschen“ auf, das mitten in einem Waldstück über dem Wörthersee liegt. Auch Johannes Brahms, Alban Berg, Anton von Webern und Hugo Wolf verlebten ihre Sommerfrische gern am Wörthersee.

Vibrierend und lebendig ist die Klagenfurter Kulturszene auch heute, mit vielen Bühnen und Clubs, Galerien und Museen, sowie dem renommierten Stadttheater Klagenfurt, das ein vielseitiges Programm von Oper, über Sprechstücke, Musicals, bis zu Operette und Tanz bietet.

Während der „41. Tage der deutschsprachigen Literatur“ vom 5.-9. Juli 2017 werden Literaturliebhaber wieder voller Spannung nach Klagenfurt schauen. Die ganze Stadt steht im Zeichen des geschriebenen Wortes, wenn Autorinnen und Autoren aus ihren unveröffentlichten Texten vorlesen und sich den Jurydiskussionen stellen. Vor großem Publikum, denn sowohl im ORF-Theater des Landesstudios Kärnten als auch im Fernsehen können Zuschauer die Lesungen verfolgen. Ganz im Sinne Ingeborg Bachmanns: „Nichts Schöneres unter der Sonne/ als unter der Sonne zu sein.“

Das Woerthersee Classic Festival widmet sich jedes Jahr den fünf Komponisten, die in der südlich sanften Landschaft um den Wörthersee Ruhe und Inspiration suchten. Vom 7.-10. Juni 2017 wird das Klagenfurter Konzerthaus wieder ganz im Zeichen der Musik der Romantik und frühen Moderne am See stehen, mit Werken von Mahler, Brahms, Wolf, Berg und Webern.

Im Tonhof in Maria Saal genossen ab den 1960er Jahren einige der bekanntesten Kulturschaffenden der österreichischen Avantgarde die Gastfreundschaft des Künstler-Ehepaares Lampersberg. Ein Ort der kulturellen Begegnung ist das Anwesen im Schatten des altehrwürdigen Doms von Maria Saal nach wie vor. Vom 17.-18. Juni 2017 ist der Tonhofstadel Schauplatz der ersten szenischen Aufführung einer Barockoper im Rahmen der „trigonale“, des Festivals für Alte Musik. Auf dem Programm steht „La Serva Padrona“, die Magd als Herrin, von G. B. Pergolesi, die im Jahr 1733 uraufgeführt wurde.

Unter Freunden der Alten Musik ist die „trigonale“ fast noch ein Geheimtipp als kleines, feines Festival, das zu musikalischen Entdeckungen auf höchstem Niveau einlädt. Das Hauptfestival findet vom 1.-10. September 2017 an stimmungsvollen Veranstaltungsorten statt, zum Beispiel in der Stiftskirche St. Georgen am Längsee oder auf Schloss Tanzenberg. In 13 Konzerten treten hochkarätige Ensembles und Solisten auf, der musikalische Bogen spannt sich zeitlich über ein halbes Jahrtausend und geografisch von England bis Polen.

Bei so viel Ohrenschmaus kommt die Augenlust nicht zu kurz. Klagenfurt ist eine Renaissance-Stadt, italienische Baumeister prägten den Stil der Palais, Innenhöfe und Plätze. In der Stadt und der Umgebung können historisch und kulturell Interessierte auf Streifzüge durch die bewegte Geschichte Kärntens gehen. Höhepunkte sind zum Beispiel der Klagenfurter Dom, der Wappensaal des Landhauses, der Neue Platz mit dem Lindwurm, der Herzogstuhl am Zollfeld oder der Dom zu Maria Saal.

 

Weitere Informationen unter www.visitklagenfurt.at.

 

Bildvorschläge: