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Von Branzino bis Bröseltopfen



Auf dem Klagenfurter Benediktiner Markt begegnen sich Alpen und Adria

Was steht auf dem Einkaufszettel? Edle Krustentiere aus der Adria, frühmorgens gepflückte Blattsalate aus der Gärtnerei des Vertrauens oder kulinarische Spezialitäten aus Slowenien – auf dem Benediktiner Markt in der Innenstadt von Klagenfurt finden Köchinnen und Hausmänner garantiert die Zutaten für das geplante Menü.

Jeden Donnerstag und Samstag bieten zwischen 6.30 und 13.30 Uhr Bauern aus ganz Kärnten, aber auch aus Friaul und Slowenien auf dem Wochenmarkt ihre erstklassigen Produkte an. Die beiden Hallen des Benediktinermarktes sind täglich (außer Sonntag) geöffnet, am Freitag findet der Biomarkt statt.

Kulinarische Völkerverständigung – die Alpe-Adria-Küche

Die bunte Vielfalt an Lebensmitteln, die rund um die Statue des „Steinernen Fischers“ ausgebreitet werden, ist eine Lust für Augen und Gaumen. Auf dem kleinen Raum des Marktes können sich die Kunden und Flaneure höchst genussvoll durch die drei Kulturen kosten, riechen und schmecken, die sich in Klagenfurt begegnen: Die Küchentraditionen von Kärnten, Slowenien und Friaul vereinen sich hier zur Alpen-Adria-Küche.

Die Jägerinnen und Jäger des guten Geschmacks entdecken an den Marktständen viele Produkte, die es im Supermarkt nicht zu kaufen gibt: Duftendes Brot und Gebäck aus der Backstube einer Bäuerin, Milchprodukte vom Bio-Schafbauern, hausgemachte Wurst- und Selchwaren nach familiärem Geheimrezept, Fangfrisches aus Flüssen, Seen und Meer.

Kärntner Minze

Und natürlich sind die Zutaten für die Kärntner Spezialität verfügbar: Die Kräuterfrau hat garantiert „Nudelminze“ im Sortiment und an den Ständen für Milchprodukte gibt es verlässlich „Bröseltopfen“ – beides unverzichtbar für Kärntner Käsenudeln. Das Österreichisch-Deutsche Kulinarik-Wörterbuch schlägt für Bröseltopfen als Übersetzung „körniger Frischkäse“ vor, das trifft es aber nicht genau. Da hilft nur hinfahren und selber probieren.

Feinschmecker können gleich am Markt verkosten, was zwei Kärntner Spitzenköche aus den kulinarischen Schätzen zaubern. An ihrem „Stand 17“ serviert Nini Loudon  „Essen wie Daheim“, wie sie die kreative Fusion von Gourmetküche und Mittagskantine bescheiden nennt – frisch, ungekünstelt und von bester Qualität. Regelmäßig kommen Wildgerichte auf den Tisch, denn Nini Loudon ist passionierte Jägerin.

Regelmäßiger Stammkunde der Markstände ist Christian Cabalier, der in seiner „Kochwerkstatt“ am Benediktinermarkt die kulinarische Regie führt. Was auf die Karte kommt, bestimmt oft das tagesaktuelle Angebot, zum Beispiel fangfrische Kärntner Laxn, eine heimische Seeforellenart, oder Mini-Käsenudeln in erstaunlichen Variationen.

Gut gestärkt sind die Marktbesucher bereit für eine Besichtigungstour oder einen Shoppingbummel  durch die bezaubernde Altstadt von Klagenfurt. Sollte sich der Hunger wieder melden – nette Cafés und urige Wirtshäuser laden allerorten zum Verweilen ein.

Weitere Informationen unter www.visitklagenfurt.at.

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