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Pflückfrisch aus der Natur auf den Teller



Gesunde Kräuterküche im Posthotel Achenkirch

Beinahe wären viele alte Kräuter-Rezepte in Vergessenheit geraten, wenn nicht junge, engagierte Köche sich rechtzeitig für die Küchengeheimnisse aus Großmutters Zeit interessiert hätten. Auch der Posthotel Küchenchef Fabian Leinich schätzt die einzigartigen Aromen der frischen Kräuter, die er zum Beispiel im Kräutergarten des Hotels erntet. 82 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen dort nach streng ökologischen Maßstäben.

So manches wilde Gewächs findet ebenfalls den Weg in die Küche: Holunderblüten für ein köstliches Dessert, Gänseblümchen und Löwenzahn für den Salat oder die jungen hellen Frühlingstriebe der Fichten für einen aromatischen Sirup zum Beispiel. Was vor einem Jahrzehnt noch als „Unkraut“ galt, wird immer mehr geschätzt, denn gerade in den kräftigen Aroma- und Bitterstoffen liegt der gesundheitliche Wert der wilden Kräuter.

Das Posthotel bezieht seine Lebensmittel am liebsten aus der eigenen Landwirtschaft oder von regionalen Lieferanten. Es macht dem Küchenteam einfach mehr Spaß, mit Zutaten zu kochen, deren Weg vom Acker bis zum Teller man kennt. Kurze Transportwege garantieren Frische – morgens gemolken, wird die Milch vom eigenen Hof nachmittags schon verwendet. Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität sind in der Posthotelküche keine Schlagworte sondern gelebte Werte – sogar das Wasser stammt aus einer eigenen Quelle.

Rind-, Kitz- und Lammfleisch, die Frühstückseier, Käse aus silofreier Heumilch und Speck stammen von den eigenen Höfen. Naturjoghurt, Brot und Gebäck liefern Betriebe aus Achenkirch, Obst, Gemüse und Kartoffeln ein Bauer aus dem Inntal. Wildbret aus heimischen Wäldern und fangfrische Fische aus dem Achensee bereichern die Tafel, Tiroler Sennereien steuern Käsesorten aus Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch bei. Den Honig am Frühstücksbuffet haben Zillertaler Bienen gesammelt.

Die Nähe schafft Vertrauen, regelmäßig schaut der Küchenchef bei den Produzenten vorbei, um die persönliche Beziehung zu pflegen. Außerdem macht es Freude, mit Leuten, die ihr Metier verstehen, Erfahrungen auszutauschen, über Anbaumethoden und Tierhaltung zu fachsimpeln und so ganz nebenbei interessante Entdeckungen zu machen: eine „neue“ alte Gemüseart, delikate Käsesorten oder ein neues Kräutersaftrezept zum Beispiel. Dass das Posthotel damit auch die heimische Wirtschaft unterstützt, ist durchaus beabsichtigt.

Weitere Informationen
Posthotel Achenkirch, A-6215 Achenkirch/Tirol, Telefon 0043-5246-6522, eMail: info@posthotel.at, Internet: www.posthotel.at.

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