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Ein kleines Hotel für’s feine Landleben



Die liebevollen Details und seine Küche machen das Hohenfels zu etwas ganz Besonderem

Den Briten sagt man nach, dass sie das Landleben erfunden haben. Das mag stimmen, zumindest hat die leicht snobistische Art des Umgangs mit der Natur ihren Ursprung mit Sicherheit auf der grünen Insel. Das Landleben auf Tiroler Art ist hingegen frei von jeder Hochnäsigkeit, dafür bodenständig und herzlich. Selbst wenn, wie im Falle des Hotels Hohenfels im Tannheimer Tal, Küchenkunst auf höchstem Niveau geboten wird, ist nichts Aufgesetztes zu finden. Offenheit und menschliche Nähe sind die Markenzeichen der außergewöhnlichen Gastlichkeit.

Von oben herab geblickt

Hohenfels, das ebenso kleine wie feine Landhotel, ist eine wunderbare Adresse für Menschen, die gerne von oben auf ihre Umgebung blicken. Das ist nun gar nicht prätentiös oder elitär gemeint, es ist nur so, dass sich das Haus einer besonderen Lage erfreut. Ruhig, aber nicht abgeschieden liegt es auf dem höchsten Punkt eines kleinen Hügels über dem Dörfchen Tannheim. Nach allen Richtungen hat man die grandiose Bergwelt des Tannheimer Tals im Blick. Die Riesen tragen so malerische Namen wie „Rot Flüh“, wie überhaupt in der Sprache der Landschaft viele Alemannische Anklänge zu finden und zu hören sind. Schließlich liegt das Allgäu zu Füßen des Tales und von dort ist es nicht mehr weit nach Vorarlberg und in die Schweiz. Das Hohenfels war bis in die Neunziger Jahre ein typisches Tiroler „Hotel-Restaurant“, eines wie viele eben. Erst als die Enkel-Generation der Gründer das Haus übernahm, bekam es die Wendung zur heutigen Besonderheit. Während sich andere Hotels zur alpinen Urlaubsburgen aufblähten, setzten die Jungunternehmer Monika und Wolfgang Radi auf den Reiz des Überschaubaren und konzentrierten sich lieber auf die Perfektionierung des Inhaltes.

In der Silberdistel und im Vilsalpsee schläft sich’s grandios

Noch immer hat das Hohenfels nicht mehr als 35 Zimmer, die allerdings alle Ansprüche an das komfortable Landleben erfüllen. Frische Farben, moderne Stoffe – alles mit Liebe ausgesucht und von heimischen Handwerkern gefertigt. Viele kleine Details erfreuen das Auge, ohne dem alpinen Trend zum Überladenen zu folgen. Dort und da blitzt künstlerischer Ausdruck auf, der in Zusammenarbeit mit schöpferischen Kräften aus dem Ort zustande kam. Die komfortablen Wohn- und Schlafräume heißen Silberdistel oder Himmelschlüssel, Edelweiß oder Sonnenblume und sind stets sehr geräumig. Der kleine feine Zubau mit zusätzlichen Doppelzimmern/Appartements (von 40 – 80 qm – alle mit Südlage!) der Kategorie „Vilsalpsee“ welcher ganz aus Holz ist und eine optimale Isolierung mit Naturprodukten, wie Holzfaser, Kork und Gips vorweist. Die Ausstattung ist immer „State of the Art“, ohne dass irgendwo die Technik oder das Landhaus-Design aufdringlich vorschmeckt.

Zwei Hauben für Zunge und Gaumen

Stilistisch ähnlich wie die Zimmer sind auch die Halle, die Aufenthaltsräume und das Restaurant des Hohenfels geprägt. Ländlich, aber hell, leicht und mit geschickter Hand liebevoll ausgestattet. Schon als das Haus noch die optische Prägung seiner Gründer trug, war das Hohenfels ein Anlaufpunkt für Genießer. So wurde hier bereits zu einer Zeit die ganz besondere Verbindung zwischen der Tiroler und der französischen Küche gepflegt, als man andernorts noch den eher schwergewichtigen Küchentraditionen der Alpen nachging. Nach der Übernahme des Hauses durch die junge Familie Radi und die bewusste Ausrichtung als kleines, aber feines Landhotel, kam auch wieder neuer Schwung in die zwischenzeitlich etwas verflachte Gastronomie. Schritt für Schritt kochte sich das Küchenteam nach vorne, immer mit dem Blick auf das Ziel, den Gästen das Beste zu bieten und nicht in erster Linie, um die „undercover“ auftauchenden Gastronomie-Tester zu verblüffen. Trotzdem oder gerade deswegen blieben die offiziellen gastronomischen Weihen für das Hohenfels nicht aus.

Ausblicke auf das Wohlgefühl

Sitzt man auf der herrlichen Terrasse des so intim wie menschlich dimensionierten Hauses, ist das Lebensgefühl kaum noch zu steigern. Beim Frühstück lachen die Sonne und die Berge gleichermaßen, nachmittags genießt man die Ruhe und die kleinen Feinheiten vom Buffet, vor dem Abendessen trifft man sich mit anderen Gästen und mit dem Gastgeber-Ehepaar zum Aperitif. Das hat Stil und ist trotzdem nie angestrengt oder distanziert.

Gleiches gilt übrigens auch für den Wellness-Part des Hauses, den man hier aber lieber als weiteres Angebot zum Wohlfühlen und nicht als „thermales Wettrüsten“ verstanden wissen will. Eine Bockhütte im Garten beherbergt die neue 100 Grad Sauna. Im Haus ist eine zweite Sauna mit 60 Grad. Besonderes Augenmerk wurde auf die Gestaltung und Ausrichtung des Ruheraums gelegt. Umgeben von Interieur aus regionalem Nuss- und Eichenholz blickt man durch raumhohe Fenster auf das Tannheimer Bergmassiv. Wunderbare Massagen kann man in dem Beauty-Areal ebenso genießen, wie ein umfangreiches Schönheitsprogramm. Das ganzjährig beheizte Freibad und die großzügige Liegewiese im Garten sind sehr verlockend gestaltet. Was das Hohenfels von anderen Wellness-Hotels unterscheidet, ist allerdings auch in diesem Bereich die menschliche Komponente.

Wolfgang Radi ist ausgebildeter „Tirol Vital“- Trainer, der den Gästen nicht nur zeigt, wie man richtig läuft, sondern ganze Fitness-Programme betreut, mit seinen Gästen die Morgengymnastik macht, mit ihnen auf die Berge und auf’s Bike steigt und im Winter beim Langlaufen, Skaten oder Skifahren dabei ist. Auch Gattin Monika absolviert schon mal mit den Frühaufstehern die Sonnenaufgangswanderung mit Bergfrühstück.  Ein kleiner feiner Beautybereich mit Anwendungen nach der Naturkosmetiklinie „Pharmos“ ergänzt das Angebot.

Ein Tal wie ein Traum

Das Tannheimer Tal gehört nicht eben zu den bekanntesten Talschaften Tirols, doch es steht an Schönheit und Reiz nicht hinter den anderen zurück – im Gegenteil. Kaum ein anderes Tal verbindet so viel Harmomie mit der Schroffheit einer grandiosen Bergkulisse. Der Talboden erinnert sehr stark an die Lieblichkeit des nahen Allgäus, die Berge messen sich mit den Riesen, mit denen das übrige Tirol so reich gesegnet ist. Im Sommer ist das Hohenfels optisch wie topografisch der Mittelpunkt eines wunderbaren Wanderlandes und eines Gebietes, das auch für Tourenradler und Mountain-Biker keine Wünsche offen lässt.

Im Winter verlässt man das Haus und ist mit ein paar Schwüngen schon beim ersten Lift und beim Skikindergarten. Das örtliche Skigebiet am „Neunerköpfle“ erricht man ohne Auto und bequem mit dem Skibus. Direkt beim Hohenfels steigt man als Langläufer in das 80 km umfassende Langlaufnetz des Tannheimer Tales ein. Und dann gibt’s für Hohenfels-Gäste im Winter noch ein extra Bonbon. Mit dem Erwerb der „Tirol-Allgäu-Card“, genießt man das „Best of“ der Wintersportmöglichkeiten der beiden benachbarten Regionen. Von den Skiliften bis zu den Hallenbädern ist da alles drin.

Übrigens: TUIfly fliegt täglich ab Hamburg und Berlin Tegel nach Memmingen im Allgäu. Von dort aus sind es gerade mal eine dreiviertelstunde Stunde zum Hotel.

Information und Buchung

http://www.hohenfels.at/, info@hohenfels.at, Hohenfels – das Landhotel, Kreuzgasse 8, A-6675 Tannheim/Tirol, Telefon 0043-56 75-62 860 Telefax 5124.


 

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