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Ausflüge ins Mittelalter



Die beliebten Mittelalterfeste zeigen, wie fasziniert viele Menschen von dieser Epoche sind. Laiendarsteller hüllen sich in altertümliche Gewandungen, reden sich mit liebreizende Maid und kühner Ritter an, hantieren mit Zweihänder oder Spinnrad, stellen mittelalterliches Markttreiben nach. Unglaublich viel Liebe und Engagement wird in diese Ausflüge in längst vergangene Zeiten investiert. Daneben gibt es auch Orte, an denen man tatsächlich den Hauch der Geschichte spüren und authentische Zeugnisse des Mittelalters sehen kann. Wenn Spielfreude und originale Kulisse zusammentreffen, ist die Illusion perfekt.

Mit dem Nachtwächter durch die Mittelalterstadt Eggenburg im Weinviertel

Bis ins 12. Jahrhundert reicht die Geschichte der Stadt Eggenburg, rund 70 km nordwestlich von Wien gelegen, zurück. Fast vollständig erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlagen, die Pfarrkirche aus romanischer und gotischer Zeit, der historische Hauptplatz mit prächtigen Bürgerhäusern zeugen davon. Vom früheren Leben in diesen alten Mauern wissen die Stadtführer und Stadtführerinnen viel zu erzählen. Historisch gewandet führen sie ihre Gäste „Entlang von Mauern und Zinnen“ um die Stadt (Termine 10. August und 9. November 2014), gewähren am Pranger und auf der Richtstätte schaurige Einblicke in „Rechtspflege und Rechtsauffassung im alten Eggenburg“ (13. Juli 2014) und schildern bei der Führung „Mitten im Leben – vom Tod umgeben“ (12. Oktober 2014), wie allgegenwärtig der Tod für die Menschen damals war. Am 27. September 2014 zeigt der Nachtwächter auf einem unterhaltsamen Streifzug die Stadt bei Nacht.

Abgesehen von der Nachtwächter-Führung kosten die Touren 3,50 Euro pro Person, alle Führungen können auch für Gruppen ab 16 Personen gegen Voranmeldung gebucht werden. Vom 13.-14. September 2014 bildet das historische Ambiente der Stadt den authentischen Rahmen für das Eggenburger Mittelalterfest, das zum 20. Mal stattfindet und eines der traditionsreichsten und größten in Österreich ist.

www.weinviertel.at

 

 

Die Umgebung von Lignano Sabbiadoro ist eine Schatzkammer für Kunstfreunde

Sie sind alle gerne gekommen und geblieben: die Veneter und Römer, Goten, Byzantiner und Langobarden. Haben in dem fruchtbaren, wasserreichen Landstrich zwischen Alpen und Adria, heute als Region Friaul Julisch Venetien bekannt, Städte gegründet, Häfen angelegt, Weinberge gepflanzt. Für Kunst liebende Menschen bietet daher ein Strandurlaub in Lignano Sabbiadoro auch viel kulturelle Abwechslung.

Einen Einblick in die frühchristliche Glaubenswelt gibt die Basilika von Aquileia, in der sich das einzigartige Fußbodenmosaik des Vorgängerbaus aus dem 4. Jahrhundert erhalten hat. Zusammen mit dem Baptisterium bildet der Dom von Aquileia ein beeindruckendes Ensemble, zu dem viele Epochen beigetragen haben. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher nach Grado, dessen Altstadt Kleinode frühchristlicher Baukunst birgt. Als Hauptstadt des langobardischen Herzogtums erlebte das von Julius Cäsar gegründete Cividale del Friuli eine 200jährige Glanzzeit. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Ponte del Diavolo, der den Natisone überspannt. Den Tempietto Langobardo schmücken im Inneren filigrane, in Stein gehauene Ornamente, byzantinische Fresken und Stuckarbeiten aus dem 8. Jahrhundert.

www.lignanoholiday.com

 

 

Ritterromantik am Lader Schlossweiher in Serfaus-Fiss-Ladis

Zurück ins tiefe Mittelalter führt am 5. und 6. Juli 2014 eine Veranstaltung in Ladis mit dem Titel „Die Romantik der Ritter“. Veranstaltungsort ist die Burg Laudeck, besser gesagt der herrlich verwunschene Schlossweiher zu Füßen der Burg. Am Samstag ab 18.00 Uhr regt sich hier das mittelalterliche Leben mit Marktständen, Handwerksbuden, Musikern und Gauklern. Am Sonntag ab 11.30 Uhr setzt sich die Veranstaltung fort mit einem Umzug in mittelalterlichen Kostümen, Ritter-Showkämpfen und Auftritten von Sängern sowie Führungen durch die Burg. Für Kinder gibt es ein spezielles Programm mit Magiern, Ritterhüpfburg und vielem mehr.

Die angemessen romantische Herberge finden die Festgäste in der Wellness Residenz Schalber in Serfaus, zum Beispiel mit der Pauschale Shortstay von Donnerstag bis Sonntag ab 530,- Euro pro Person. Sie enthält drei Übernachtungen inklusive Schalber Verwöhnpension und bietet damit genug Zeit, neben der Ritterromantik die Vorzüge des 5-Sterne-Superior-Hotels zu genießen: weitläufige Spa- und Wasserwelten, erlesene Küche und luxuriösen Wohnkomfort. Irgendwie ist auch die heutige Zeit recht schön.

www.serfaus-fiss-ladis.at; www.schalber.com

 

Mittelalterliches Spectaculum im Salzburger Lungau

Schlösser, Burgen und Kirchen erzählen von der langen Geschichte des Lungaus, der bis ins 19. Jahrhundert eine bedeutende Bergbauregion war. In der eindrucksvollen Burg Mauterndorf, auf Schloss Moosham oder Burg Finstergrün wird das Mittelalter lebendig, die Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg ist für ihre prachtvollen gotischen Glasmalereien berühmt.

Während des 15. Mittelalterfestes zu Mauterndorf von 5. bis 6. Juli 2014 können große und kleine Mittelalterfans in die Zeit der Ritter und Burgfräulein, Gaukler und Minnesänger eintauchen. Konzerte, Tanzvorführungen, Fest-Umzüge, ein Handwerkermarkt, Attraktionen speziell für Kinder und historisches Lagerleben im Ritterlager stehen auf dem Programm.

Neben Marktfahrern und professionellen Darstellern wie Fahnenschwinger aus Italien oder die Schaukampftruppe „Die Getreuen zu Greifensteig“ sind es vor allem die Bewohner und Bewohnerinnen von Mauterndorf, die ein mittelalterliches „Spectaculum“ vor der authentischen Kulisse von Ort und Burg aufführen. Sie verwandeln sich in Handwerker, Kaufleute, Spelunkenwirte, edle Bürgersfrauen und reizende Bauernmägde, spielen Theater am Marktplatz, laden ins Badehaus oder in die Schänke. Der Eintritt kostet 6,- Euro, die Familienkarte für einen Tag 14,- Euro, für zwei Tage 20,- Euro.

www.lungau.at

 

 

Shopping wie im Mittelalter in den Lauben von Bozen

Die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen liegt am Zusammenfluss von Eisack, Etsch und Talfer in einem weiten Talkessel, der sich zu den Dolomiten hin öffnet. Die schon von den Römern gegründete Stadt ist durch den Handel groß geworden. Waren aus dem Orient gelangten über Venedig auf die großen Märkte von Bozen, Handelsprivilegien förderten die Entwicklung der Stadt. Die eindrucksvollen gotischen Stadthäuser in der Altstadt von Bozen dokumentieren den Reichtum der mittelalterlichen Kaufleute, die in den heute noch erhaltenen Lauben ihre Waren ausbreiteten.

Der Wohlstand zog auch bedeutende Künstler an. Hans Lutz von Schussenried meißelte das filigrane Sandsteinwerk des Bozner Pfarrturmes, Michael Pacher schuf den herrlichen, gotischen Flügelaltar in der Alten Pfarrkirche von Gries. Schüler Giottos malten die Fresken der Johanneskapelle der Dominikaner Kirche. Der älteste erhaltene profane Freskenzyklus Europas in Schloss Runkelstein schildert Turnierspiele, Minnesang und die Liebesgeschichte von Tristan und Isolde. In Schloss Sigmundskron sind im Messner Mountain Museum (MMM) Firmian Hauptwerke aus der Sammlung des Extrembergsteigers ausgestellt. Die Pauschale „Shopping und Kultur“ enthält drei Übernachtungen mit Frühstück, einen geführten Stadtrundgang, zwei Eintrittskarten für das Merkantilmuseum und ist zum Beispiel in einem 4-Sterne-Hotel ab 420,- Euro für zwei Personen buchbar.

www.bolzano-bozen.it

 

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